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Donnerstag, 22. Februar 2018

Walmart enttäuscht im Jahresendspurt - Die Aktie ist teuer, bleibt aber ein solider Value Pick


Als Analyst von Walmart habe ich in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen der Aktie erlebt. Der heutige Ausverkauf mit Veröffentlichung der Q4 und 2017er Jahreszahlen markiert einen weiteren Tiefpunkt.

Dabei lief es zuletzt gar nicht mal schlecht mit der Aktie. Sie konnte mit dem Gesamtmarkt im vierten Quartal stetig neue All-Zeit-Hochs markieren.

Hintergrund dieser erfreulichen Entwicklung war wohl, dass Walmart mit seinen Online initiativen Erfolg zu haben schien und Amazon als dominierender Online Händler Paroli bieten konnte. 

Die Wachstumsraten schienen ähnlich gut wie beim großen Wettbewerber obwohl Amazon mit einem mehr als 10 mal so großen Umsatz schon uneinholbar schien. Was ist nun passiert?

Schwache Gewinnprognosen, Online Expansion belastet

Das Management von Walmart veröffentlichte seine EPS-Prognosen für das Geschäftsjahr 2019. Diese lagen zwischen 4,75 US-Dollar und 5 US-Dollar pro Aktie; zu wenig nach Ansicht der Märkte. Analysten schätzten einen etwas niedrigeren Wert, woraufhin die Aktie abgestraft wurde. Die Konsensschätzung lag bei 5,13 USD.

Ein Hauptauslöser für den Ausverkauf lag jedoch in dem der Rückgang der Online Wachstumsraten. Der Einzelhändler verzeichnete ein E-Commerce-Umsatzwachstum im vierten Quartal von 23%, verglichen mit 50% im dritten Quartal und 29% im Vorjahr. Aber das Wachstum sollte nach Aussagen des Managements in diesem Jahr wieder auf 40% ansteigen.

Die Zahlen wirken enttäuschend, besonders wenn man sieht, dass Amazon im vierten Quartal deutlich stärker gewachsen ist. Es scheint nach wie vor so, als wenn der klassische Einzelhandel keine Lösung gegen das Monster Amazon gefunden hat.

Das Wachstum auf vergleichbarer Fläche ist gut und zeigt die starke Dominanz von Walmart im Heimatmarkt USA

Die vergleichbaren Verkäufe je Fläche (Same Store Sales) wuchsen im vierten Quartal um 2,6%. Aus meiner Sicht ist dieser Wert sehr gut. Bedenkt man weiter, dass dies der 14. Anstieg im großen US-Markt in Folge war, so verdeutlicht es die Stärke von Walmart’s Marktposition. Was ist also der Grund für den tiefen Ausverkauf?

Aus meiner Sicht gibt es drei wesentliche Gründe:
- Eine hohe Bewertung, die nicht durch höheres Wachstum gestützt wird
- Verlangsamendes und nicht beschleunigendes Online Wachstum
- Die E-Commerce Expansion kostet Geld und drückt den Gewinn

Ich denke, der jüngste Anstieg des Aktienkurses von 70 Dollar auf rund 100 USD im Jahr 2017 wurde von der Hoffnung getrieben, dass Walmart ein Konzept gegen Amazon hat und sein eigenes Geschäft zu einem schnell wachsenden Multi-Channel System ausbauen könnte.

Diese Hoffnungen wurden mit dem aktuellen Bericht des vierten Quartals zunichte gemacht. Aber bedeutet es, dass Walmart in den nächsten Jahren kein wunderbares Online-Einzelhandelsgeschäft aufbauen kann? Definitiv nicht!

Für eine langsam wachsende Aktie wie Walmart, die den Umsatz in den letzten 10 Jahren um rund 30% gesteigert hat, ist das KGV zu hoch. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Gewinne nahezu gar nicht gewachsen sind. Der Gewinndruck durch die Online Expansion wirkt dabei zusätzlich belastend. Dieser kann auch als Grund gesehen werden warum Walmart die Dividende nur um rund 2% erhöht hat.

Fazit
Die Kapitalmarktteilnehmer sind sehr kurzfristig orientiert und auf beliebte Anlagethemen und Strategien fokussiert. Da die fundamentalen Zahlen eine klare Sprache sprechen zieht dies Spekulanten an, die auf einen sich verstärkenden Trend setzen.

Im konkreten Fall bedeutet es, dass man Walmart leerverkauft und Amazon im Gegenzug Long geht. Das Resultat: Amazon hat ein KGV von 100 und Walmart ein erwartetes von 19.

Dass solche Strategien auch mal kurzfristig ins Auge gehen können, haben wir bei den Short-Attacken gegen die großen Shopping-Mall Betreiber gesehen.

Zu einem langfristigen Verschwinden der klassischen Einzelhandelsmodelle, wie es jetzt ausgemalt wird, muss es nicht kommen. Denken Sie doch mal nach: Niemand verlässt in Zukunft mehr das Haus um Shoppen zu gehen.

Ich denke nicht, dass dies passieren wird. Mit Sicherheit wird mehr Online gekauft aber Ich glaube, die Zukunft ist eine Mischung aus beiden Geschäftsmodellen. Es ist einer Art Multi-Channel System. Amazon kaufte bereits Whole Foods als Ergebnis dieser Idee. Ohne physische Geschäfte wird man kein zukünftiger Spieler im Einzelhandel sein.

Die heutigen Zahlen von Walmart bieten Investoren nach wie vor kein großes Wachstum im gesamten Geschäftsmodell. Im Gegenteil hat sich gezeigt, dass die Expansion ins Onlinegeschäft sehr teuer wird und die Gewinne belastet.

Dennoch sollte man bedenken, dass die Zahlen nicht so schlecht sind, wie der Ausverkauf vermuten lässt. Wenn die Anleger die Bewertung für zu hoch halten, sollten sie ein paar Chips vom Tisch nehmen. Das steht ihnen zu, zumal die Bewertung bei steigenden Zinsen wenig Fantasie für Kurssteigerungen bietet. Walmart bleibt aber immer noch eine solide Wahl im Einzelhandel und bietet zusammen mit Aktienrückkäufen und Dividenden eine Aktionärsrendite von über 5%.

Sonntag, 26. November 2017

Warum Dividendenzahlungen so wichtig sind? Ein Gastartikel von Alexander Kelm

Heute gebe ich einen talentierten Value-Investing Blogger, Alexander Kelm, die Möglichkeit hier zu publizieren. 

Alexander schreibt für den Blog Value Investing Chronicle, in dem vieles über die großen Value Investoren wie Benjamin Graham, Warren Buffett, Charlie Munger, Joel Greenblatt, Mohnish Pabrai und Philip Fisher zu lesen ist. Besucht einfach mal den Blog.

Der heutige Artikel ist etwas mehr auf eure Interessen, den Dividenden und Wachstum, zugeschnitten. Es geht um die Thematik, warum Dividenden für Langfrist-Anleger so wichtig sind und welche Wirkungen der "Cost Average Effect" auf das Portfolio hat.


Warum Dividendenzahlungen so wichtig sind?

Die meisten Anleger konzentrieren sich auf den Preis einer Aktie. Sie hoffen die Aktie günstig zu kaufen und wenn sie steigt mit einer hohen Marge wieder zu verkaufen.

Das solltest du erst gar nicht versuchen. Der Grund: Du bist nicht in der Lage, eine bestimmte Aktie auf lange Sicht an den Finanzmärkten mit Gewinn zu verkaufen. Das ist Spekulation und kein Investieren. Dafür solltest du dich lieber mehr mit den Dividendenausschüttungen der Firmen beschäftigen. Dividendenzahlungen realisieren dir ein passives Einkommen, das du jeder Zeit behalten oder in neue Aktien reinvestieren kannst.

Was sind überhaupt Dividendenzahlungen? Einfach gesagt, sind es ein Teil der erwirtschaften Gewinne eines Unternehmens, die an die Aktionäre jährlich oder quartalsweise pro Aktie aus- geschüttet werden. Zum Beispiel, wenn eine Dividende 50 Cent beträgt und du 100 Aktien besitzt, dann erhältst du 50 Euro Dividende. Wenn du 1.000 Aktien besitzt, erhältst du 500 Euro und so weiter.

Ein Einkommen fürs Leben

Momentan zahlen alle Unternehmen des S&P 500 ungefähr eine durchschnittliche Dividende von 2% an die Aktionäre aus. Einige der Firma in diesem Index zahlen höhere Dividenden, andere wiederrum keine. Darum liegt der Durchschnitt etwa bei 2%.

Wenn du ein Aktienportfolio von einer Million Euro hättest und dieses Portfolio spiegelt alle Unternehmen des S&P 500 wider, dann würdest du pro Jahr ein Einkommen von 20.000 Euro nur durch diese Aktien generieren. Das ist nicht schlecht, oder?

Mit der Zeit investieren vor allem Rentner in Dividendenaktien. Sie begünstigen am meisten die langweiligen Aktien mit überdurchschnittlichen Dividenden, wie zum Beispiel die Versorgungsunternehmen, Banken und Arzneimittelhersteller.

Für den Altersanleger sind die Dividendenzahlungen ein wichtiger Bestandteil seines Einkommens. Reinvestierte Dividenden und Anleihezinszahlungen sorgen dafür, dass sich ein gut geführtes Portfolio etwa alle zehn Jahre verdoppelt. Alle verdienten Euros werden reinvestiert und wachsen für dich weiter.

Automatisierter Vermögensaufbau

In der Zwischenzeit automatisiert sich der Cost Average Effect, den du benötigst, um das Investment-Spiel auf lange Sicht zu gewinnen.

Unternehmen können und werden Dividendenzahlungen kürzen, aber viele Blue-Chip-Firmen sind ziemlich stolz darauf, ihre Dividende jahrzehntelang ohne Unterbrechung gehalten und sogar stetig gesteigert zu haben.

Die Macht der Dividenden zu verstehen, gibt dir auf zwei Arten einen Vorsprung vor dem kurzfristigen Anleger. Du gerätst weniger in Panik, wenn eine Dividendenaktie im Nennwert fällt. Schließlich ist ein niedrigerer Preis eine Chance, mehr dividendenzahlende Aktien für weniger Geld zu bekommen.

Darüber hinaus dürfte sich der aktive Händler auf neue Unternehmen konzentrieren, die überhaupt keine Dividenden zahlen. Das ist einer der Gründe, warum die Blue Chips weitaus weniger volatil sind. Es gibt weniger heißes Geld, um sie zu jagen.

Für ein Rentenportfolio ist die Jagd nach Rendite Zeitverschwendung und ein sehr hohes Risiko. Betrachte stattdessen, wer seine Dividenden stetig zahlt, der lässt auch dein Portfolio stetig gedeihen. 

Warum Dividendenzahlungen so wichtig sind? Ein Gastartikel von Alexander Kelm, Autor und Blogger von VALUE INVESTING CHRONICLE.

Dienstag, 3. Januar 2017

Quartalsbrief zum Q4/2016: FraSee Wikifolios Dividendenwachstum und Aktienrückkäufe

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen.

Das Jahr 2016 verlief trotz des schlechtesten Jahresstarts aller Zeiten recht positiv. Die anfänglichen Kursverluste konnten im Jahresverlauf wettgemacht werden, sodass am Jahresende ein gutes Kursplus zu Buche stand.

Explizit konnte der Dow Jones im Jahr 2016 einen Wertzuwachs von 12,58% verzeichnen. Der größere S&P 500 und der Nasdaq Composite konnten ebenfalls mit 8,63% bzw. 6,62% eine positive Jahresperformance generieren.

Auch der US Dollar legte weiter zu. Seit Jahresanfang stieg der Dollar gegenüber dem Euro um weitere 4,29%. Der Dollar schloss schließlich das Jahr mit einer Tauschparität von 1,0522.


Jahresperformance Dow Jones, Nasdaq Composite und S&P 500;
Quelle: Googlefinance 


Ebenfalls von dem positiven Umfeld profitieren konnten die beiden Wikifolios „Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum“ und „Werte durch Aktienrückkäufe“.

So konnte das Portfolio „Werte durch Aktienrückkäufe“ 8,9% zulegen. Die Wertentwicklung des Wikifolios  „Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum“ war mit 8,71% ebenbürtig.



FraSee Wikifolios vom 3. Januar 2017;
Quelle: Wikifolio.com

Donald Trump wird Präsident – Was nun?


Im vierten Quartal war die Präsidentschaftswahl in Amerika das dominierende Thema. Trotz Prognosen für die demokratische Hillary Clinton, konnte der Republikaner Donald Trump die Kandidatur für sich gewinnen.

Die Märke mussten sich darauf erst einmal neu einstellen. Es ist schwer den Immobilienunternehmer zu interpretieren, weil er so viele widersprüchliche Aussagen zu seiner Politik gemacht hat. Geht man von dem Szenario der Umsetzung seiner Wahlkampfparolen sowie der republikanischen Ausrichtung aus, so könnte ein eher nationaler Kurs mit einer stärkeren Förderung der Binnenwirtschaft das Thema sein.

Der Außenhandel könnte gebremst werden. Der Handel mit dem Ausland, insbesondere mit China, war jedoch in den letzten 30 Jahren einer der dominierenden Wohlfahrtstreiber für die USA. Eine 

Rückabwicklung oder ein Stillstand im Ausbau bestehender Handelsbeziehungen bedeutet nicht der sofortige Eintritt ins Schlaraffenland, wie es von Trump vorgegaukelt wird, sondern wird ein harter Anpassungsprozess.

Die ersten ökonomischen Zeichen der Trump Politik kann man schon jetzt an den Börsen interpretieren. Die Zinsen steigen in Erwartung auf eine steigende Inflation und der Dollar verbessert sich weiter gegenüber dem Euro. Die Aktienkurse erreichten zudem ein neues Allzeithoch.

Mit oder ohne Trump: Die Auswirkungen des Präsidenten auf die wirtschaftliche Entwicklung werden sich in Grenzen halten. Politische Börse haben immer noch sehr kurze Beine.

Was im Wikifolio geschah


Ende Oktober 2016 habe ich die McKesson Position im Wikifolio „Werte durch Aktienrückkäufe“  aufgestockt. Der Pharmahändler erlebte nach schlechter als erwarteten Quartalszahlen einen Ausverkauf. Das Management passte ihre aktuelle Prognose von 7-11% Gewinnwachstum auf -1 bis 3% an. Aktuell wird das Unternehmen mit einen 11-12 KGV gehandelt.

Auch der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk musste seine mittelfristige Wachstumsplanung überarbeiten und kürzte den Wachstumsausblick um die Hälfte.

Novo ist aktuell mit einem 14-15 KGV bewertet. Ich hatte bereits früher schon eine Position für das Wikifolio „Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum“ eröffnet. Diese ist noch zweistellig im Plus. Sollte nächstes Jahr wieder eine Zwischendividende gezahlt werden, wie in diesem Jahr zum ersten Mal, so könnte man fast an die 4% Rendite herankommen.

Die Marktposition ist aktuell stark. Novo Nordisk ist heute mit rund 50% Marktanteil immer noch der dominierende Player im wachsenden Insulingeschäft.

Die Aktie hatte seit Jahresanfang rund 40% an Wert verloren. Den letzten Kursrücksetzer im Oktober habe ich nun genutzt um jetzt auch eine erste Position für das Wikifolio „Werte durch Aktienrückkäufe“ aufzumachen.

Im Wikifolio „Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum“ habe ich den Ausverkauf des Pharmahändlers CVS Health genutzt um eine erste Position aufzumachen. 

In der Vergangenheit war mir das Unternehmen, das mittlerweile über 12 Jahre stetig die Dividende erhöht hat, zu teuer gemessen am Wachstum. 

Jetzt ist genau das eingetreten wovor ich häufiger warne: Hohe Bewertungen kommen schnell auf ein solides Niveau zurück wenn Wachstumsaussichten korrigiert oder angepasst werden.

So war es auch bei CVS Health geschehen. Das Unternehmen ist ausschließlich in den USA tätig und konkurriert mit Webewerbern wie Walgreens Boots Alliance, die auch im Wikifolio enthalten sind und bereits eine gute Performance abliefern konnten.

Am 8.11 wurde die bisherige Prognose von USD 4,92 – 5.00 auf USD 4,84 – 4,90 gesenkt. Auch in 2017 wird die Prognose unter der von Analysten mit USD 5,77 – 5,93 vom Management prognostiziert. Analysten lagen bei USD 6,53. Als Trostpflaster wurde ein 15 Milliarden schweres Aktienrückkaufprogramm beschlossen.

Aktuell wird CVS mit einem 16er KGV gehandelt. Für ein Unternehmen das zweistellig wächst ist das in Ordnung. In den nächsten Jahren könnte das Kurs-Gewinn-Verhältnis nahe der 10er Marke herankommen. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 2,32% und könnte mit einer Dividendenerhöhung über2,5% liegen. Seit Jahresanfang hat die Aktie rund 25% an Wert eingebüßt.

Käufe im letzten Quartal Q4/2016:


Werte durch Aktienrückkäufe
- GameStop
- Novo Nordisk
- Gilead Sciences

Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum
- CVS Health

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Die größten Aktien mit Dividendenwachstum und Aktienrückkäufe aus Q3/2016

Trotz kleinerer Rücksetzer verlief das dritte Quartal 2016 für die Aktienmärkte positiv.

Der Dow Jones konnte das Quartal mit einem Plus von 2,1% abschließen, während der etwas größere S&P 500 um 3,1% zulegte. Der Nasdaq Composite übertraf die Performance der beiden Leitindizes deutlich und schloss mit einem Zuwachs von 9,68%.

Auf der Währungsseite wurde der US Dollar etwas schwächer und verringerte sich gegenüber dem Euro um 1,21%. Seit Jahresbeginn hat sich das USD/EUR Verhältnis um 3,4% abgeschwächt.

Quartalsperformance S&P 500, Nasdaq Composite, Dow Jones, USD/EUR
Quelle: Googlefinance.com

Trotz Gegenwind auf der Währungsseite konnten beide Wikifolios einen Wertzuwachs in Q3 erzielen. Das Wikifolio „Werte durch Aktienrückkäufe“ generierte eine Performance von 2,04% während das auf Dividendenwachstum spezialisierte Wikifolio „Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum“ einen Wertzuwachs von 1,21% erzielte.

Frasee Wikifolios; Quelle Wikifolio.com
Transaktionen im dritten Quartal

Im letzten Quartal hatte ich in die beiden Wikifolios keine Käufe vorgenommen. Ein Grund für die Zurückhaltung liegt in den ambitionierten Bewertungsniveaus. Die Aktienmärkte tangierten auch im dritten Quartal neue Allzeit-Hochs. Trotz gut laufender Konjunktur spiegelt der Anstieg der Aktienmärkte nicht das Wachstumspotential der Wirtschaft wider.

Gemessen am Shiller P/E wird ein Multiplikator der S&P 500 Gewinne von 26,90 gehandelt. Der Wert für die der letzten 12 Monate beträgt es 25,08.

Auf Basis der erwarteten Gewinne relativiert sich der Wert auf 17, sollte man den Schätzungen der Analysten trauen. Dennoch liegt auch dieser Wert noch über seinem historischen Mittelwert von 14,3.

Die Bewertungen rechtfertigen sich mit dem künstlich von den Notenbanken manipulierten Zins. Dieser ist kein Produkt von Angebot und Nachfrage, sondern das Ergebnis geldpolitischer Kräfte. Seit Jahren wird von den großen Notenbanken versucht Inflation und Wachstum durch Nullzins und Anleihekäufe  zu erzeugen. Bisher ohne jeglichen Erfolg. Mit ihrem aggressiven Kurs vernachlässigen sie jedoch das Ziel der Finanzmarktstabilität und lenken das Kapital in völlig falsche Bereiche.

Sollte der Zins wieder auf sein langfristiges Gleichgewicht steigen, so müssten auch die Bewertungen zurückgehen. Der Anpassungsprozess muss jedoch nicht zwangsläufig mit einem Knall enden.

Langsame Anpassungen geben den Marktteilnehmern genügend Zeit sich auf Änderungen einzustellen. Zudem ist es wahrscheinlich, dass über die Jahre auch die Unternehmensgewinne durch Inflation und Wachstum steigen. Dann hätte sich eine Kapitalmarktblase entlüftet ohne dass es zu Kursrückgängen gekommen ist.

Es ist schlichtweg unseriös ständig vom nächsten Crash zu reden. Für einige Autoren ist das ein ertragreiches Geschäft. Krisen und Crashs gehören zur Marktwirtschaft wie die Butter zum Brot. Hohe Bewertungen für sich genommen sind kein Grund für Panikverkäufe. 

Die größten Dividendenwachstumswerte des Quartals

Im letzten Quartal erhöhten 248 Unternehmen am US Aktienmarkt ihre Dividende. Microsoft sticht hierbei etwas heraus. Neben den USD 40 Milliarden schweren Aktienrückkaufprogramm wurde auch die Quartalsdividende um 8,33% erhöht. 

Als zweiter großer Wert fällt der Militärausrüster Lockheed Martin auf. Das Unternehmen erhöhte die Dividende um 10,3% und verkündete ein Aktienrückkaufprogramm von USD 2 Milliarden. Über stetige Rückkaufe konnten die ausstehenden Aktien von 436 Millionen im Jahr 2006 auf 310 Millionen verringert werden. Der Gewinn je Aktie hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt, obwohl der Gewinn nur um gut 50% gestiegen ist.

Anbei findet ihr eine Übersicht der 20 größten Aktien mit verkündeten Rückkaufprogramm im letzten Quartal sowie die 20 größten Aktien mit Dividenden Wachstum. Beide Listen sind nach der Marktkapitalisierung sortiert.

Die größten Aktienrückkaufprogramme in Q3/2016
Quelle: frasee-investors.com

Die größten Aktien mit Dividendenwachstum in Q3/2016
Quelle: frasee-investors.com

Donnerstag, 18. Juni 2015

4 wertvolle Tipps die man als Dividendeninvestor beachten sollte - Ein Gastartikel von Philipp Haas

Der nachfolgende Artikel stammt von einem Leser meines Blogs, Philipp Haas. Er selbst hat ebenfalls ein Wikifolio mit dem Titel "Nachhaltige Dividendenstars" emittiert. Zusätzlich findet ihr auf seinem Blog investresearch.net fundamentale Aktienanalysen deutscher Nebenwerte. Wenn auch ihr einen kleinen Artikel bei mir veröffentlichen wollt, dann schreibt mir einfach eine kurze Nachricht mit eurem Titelvorschlag.

In Zeiten niedriger Zinsen für das Interesse an Dividendenaktien größer, da viele Deutsche dies als letzten Ausweg sehen und doch noch etwas Rendite für Portfolio zu erzielen.

Im Fernsehen wird dabei für relativ teure Fonds geworben, die in angeblich gute Dividendentitel investieren. Dabei wird aber nicht erwähnt, dass Dividendentitel und Sparbuch etwas völlig anderes sind, da es sich immer noch um Aktien handelt, wo kurzfristig hohe Verluste möglich sind.

Historisch gesehen sind Dividenden für fast die Hälfte der Renditen an den Aktienmärkten verantwortlich. Eine Dividendenstrategie kann durchaus vielversprechend sein, da Anleger eine langfristigere Perspektive haben und eine Aktie nicht als kurzfristiges Spekulationsobjekt kaufen. Man muss dabei aber einige Kleinigkeiten beachten.

1. Reagieren sie nicht panisch wenn der Aktienkurs um 10 oder 20 % fällt, da sie ja auf die langfristige Rendite scharf sind die sich bei sinkenden Kursen auf ihr derzeit eingesetztes Kapital sogar erhöht.

2. Aktien mit hoher Dividendenrendite sind zwar von der Ausschüttung attraktiv, aber kommen meist aus reifen Industrien und das Management hat nicht die Möglichkeit die erzielten Gewinne profitabel anzulegen, weswegen sie ausgeschüttet werden. Das bedeutet, dass die Wachstumsaussichten des Unternehmens meist begrenzt sind. Haben Sie also nicht zu hohe Renditeerwartungen, wenn sie auf Dividendentitel setzen. Die Dividende ist also kein Merkmal für die Qualität eines Unternehmens, da eine niedrige Dividende auch ein Anzeichen sein kann, dass das Unternehmen stark in das Wachstum investiert und so mehr Mehrwert für den Anleger schafft.

3. Auch wenn eine Aktie 20 Jahre lang steigende Dividenden ausgezahlt hat, was es vor allem in den USA vereinzelt gibt, ist sie trotzdem nicht vor Veränderungen gefeit, da Unsicherheiten für die Zukunft bestehen können. Ein Beispiel wäre die Ölindustrie, die durch günstige erneuerbare Energien in Zukunft obsolet werden könnte und daher plötzlich nicht mehr die Möglichkeit hätte hohe Dividenden auszuschütten. Als Anleger sollten Sie also bei einem Investment in eine Dividendenaktie sich überlegen ob diese Firma noch in 10 Jahren so profitabel am Markt agieren wird. Ein nachhaltiges Geschäftsmodell und eine gute Marke schützen hier ungemein.

4. Es gibt viele Anleger, die nur auf die Dividendenrendite schauen, aber nicht auf die Unternehmensbewertung und Kapitalerhöhungen. Seien Sie daher sehr vorsichtig, wenn Firmen andauernd neue Aktien am Markt ausgeben, aber gleichzeitig eine hohe Dividendenrendite ausschütten. Dies macht wirtschaftlich keinen Sinn, sondern dient nur um Dividendenjäger auf die Aktie aufmerksam zu machen. Schauen Sie sich also auch den Jahresgewinn der Aktie an und wie viel ein Unternehmen davon ausschüttet. Eine gesunde Dividendenpolitik beinhaltet eine Ausschüttung von 30-50 % des Jahresgewinns, wodurch im Unternehmen noch genug Kapital bleibt um Wachstumsmöglichkeiten zu nutzen und das Eigenkapital zu erhöhen.

Dividenden sind aber als Kapitalerträge mit der Abgeltungssteuer zu versteuern, weswegen es auch Sinn machen kann ein Dividendenwikifolio oder ETF zu kaufen, da ich hier die Dividenden kontinuierlich reinvestiert werden und man, wenn man das Kapital nicht zum täglichen Leben braucht, vom langfristigen Zinseszinseffekt profitiert.

Dies ist auch der Grund, warum ich selber in dem Wikifolio nachhaltige Dividendenstars investiert bin und dort Aktien aussuche, die über ein nachhaltig gesundes Geschäftsmodell verfügen und in den nächsten 10 Jahren deutlich größer sein sollten als heute, aber trotzdem eine gute Dividendenrendite bereits jetzt ausschütten können.

Wer sich mehr mit den einzelnen in diesem Wikifolio enthaltenen Aktien beschäftigen möchte oder einen Eindruck gewinnen möchte wie ich zu diesen Investmententscheidungen komme, dem sei auch meine Webseite investresearch.net empfohlen, wo ich inzwischen in Vollzeit Analysen zu Aktien weltweit veröffentlichen und damit einen Beitrag zu leisten um die Deutschen mehr für Aktien und Geldanlage zu begeistern, sowie mehr Transparenz und Informationen in den Markt zu bringen.



Sonntag, 10. August 2014

Adidas - Der Fluch der hohen Erwartungen

Der folgende Beitrag ist von einem talentierten Blogger der sich auf Value Aktien spezialisiert hat. Der Artikel bezieht sich auf den starken Kursverfall von Adidas in den letzten Tagen. Im Internet findet ihr seinen Blog und mehr gehaltvolle Artikel zum Thema Value und Bewertung unter www.preis-und-wert.com. Schaut einfach mal rein.

Etwas vorab zu mir: Hallo, ich bin Tobias, Student, und schreibe hier als Gastautor, betreibe aber meinen eigenen, oben genannten Aktienblog über die Aktienbewertung und das Value Investing. Ich freue mich natürlich über Besucher und Kommentare von euch!

Für Adidas-Aktionäre müssen die letzten Tage ein Schock gewesen sein. Nachdem man zum Jahreswechsel noch mehr als 90€ je Aktie zahlen musste, war der Kurs schon auf 70 abgesackt - trotz der erfreulichen WM - und dann noch eine Gewinnwarnung am Donnerstag. 

Als Reaktion gibt es den größten Tagesverlust, den die Adidas-Aktie jemals erleiden musste, und der Kurs rauscht auf unter 60€ hinunter. Dabei stellt sich die Frage: warum geht es gerade hier so stark abwärts? Ist das begründet oder bieten sich für den langfristig denkenden Anleger Chancen? Zunächst einmal sollte man sich als Anleger immer stärker an den Fakten orientieren, als an der Reaktion der anderen. Also hier die Entwicklung:


2010 2011 2012 2013 2014 neu (alt)
Umsatz [Mio €] 11990 13322 14883 14492 15360 (15650)
Gewinn [Mio €] 567 613 526 787 650 (880)

Die alten Prognosen für 2014 (in Klammern) beziehen sich dabei auf den Mittelwert des angepeilten Gewinns (830-930 Mio.) und ein Umsatzwachstum von 8% (hohes einstelliges Umsatzwachstum) , die 15360 der neuen Prognose entsprechen 6% Wachstum. Zu beachten ist, dass die Prognosen währungsbereinigt abgegeben wurden. 

Die beklagten Währungsverluste führen zu zusätzlich schwächeren Zahlen bei Umsatz und Gewinn - die Währungskurse sind aber auch nicht vom Management zu prognostizieren. Mein Blick auf die Zahlen sagt nun: der Gewinn bleibt im Mittelwert der vergangenen Jahre, also schön und stabil, der Umsatz wird solide weiter gesteigert. Die Reaktion des Marktes sagt aber: Adidas ist plötzlich 2 Milliarden Euro weniger wert!

Ist das tatsächlich der Fall? Nun ja, man sagt an der Börse werden Zukunftsaussichten gehandelt. Wenn man für die nächsten 10 Jahre weiter in jedem Jahr mit einem um 200 Millionen geringer ausfallenden Gewinn rechnet, also die Anpassung fortschreibt, ist das sogar realistisch. Allerdings dürfte der Markt auch das Potential sehen, dass die momentanen Probleme behoben werden. 

Wenn das passiert, dann sind auch schnell wieder höhere Gewinne möglich. Die naheliegendste Vermutung, um diesen Kurssturz zu erklären, ist aber eine andere: die Erwartungen an Adidas waren einfach übertrieben hoch. Viele dürften gehofft haben, dass die WM einen zusätzlichen Schub zu den Verkaufszahlen liefert, gerade weil ja Deutschland als Weltmeister von Adidas ausgerüstet wird. 

Einige dürften auch noch das Ziel, 2015 schon 17 Milliarden umzusetzen im Kopf gehabt haben. Daran, dass eine WM aber auch enorme Werbekosten verursacht, und dass das Management die WM-Effekte schon voll eingeplant haben könnte, muss man natürlich auch denken. 

Die Frage ist daher: Was hätte gerechtfertigt, im Januar bei 90 € in die Adidas-Aktie einzusteigen, also Adidas mit über 18 Milliarden € zu bewerten? 

Eigentlich nur die Hoffnung, auf noch schnelleren Gewinnanstieg als selbst die Unternehmensleitung es für realistisch hielt. Natürlich sind die langfristigen strukturellen Aussichten für Adidas hervorragend, aber das sind sie heute genau wie vor einem halben Jahr. In meinem Blog habe ich die langfristigen Vorteile, die allgemeine Börsensituation und die Lage bei Adidas im Artikel "Kursrutsch: Sollte man jetzt Adidas-Aktien kaufen?" genauer beschrieben. 

Schaut zum weiterlesen gerne auch da vorbei! 

Fazit: Die Erwartungen auf steigende Gewinne können die Kurse stark nach oben treiben. Aber je mehr die Erwartung gehandelt wird, desto stärker ist die Gefahr eines Rückschlags, wenn diese enttäuscht wird. Bei der aktuellen Bewertung des Aktienmarktes könnte es noch einigen Firmen ähnlich ergehen. Ich wünsche euch, dann nicht die leidtragenden zu sein!

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Möchtest du auch einen Gastartikel veröffentlichen? Dann los, schreibe mir eine Nachricht und mache einen Themenvorschlag.

Montag, 4. August 2014

Warum die Aktienmärkte fallen...Adidas und Fuchs Petrolub von Verkäufen geplagt

Wenn die Angst um sich geht.....kann es für Investoren gefährlich werden. "Gier frisst Hirn" ist ein weit verbreitetes Sprichwort am Kapitalmarkt und es scheint wohl ganz gut zu beschreiben was in den letzten Jahren passierte.

Der Leitsatz bezieht sich auf den Trieb mehr Gewinne zu machen und dabei das Risiko und die Kontrolle über das was man da eigentlich tut vollkommen aus den Augen verliert.


Der Gegenpart zur Gier ist die Angst. Diese lässt die Aktionäre in den letzten Wochen nicht mehr los. Es hat sich jetzt scheinbar rumgesprochen dass Aktien nicht mehr günstig sind. Jeder weiß es, aber Alle machen munter weiter. 


Analysten prognostizieren für Anfang/Mitte 2015 steigende Zinsen von den großen Zentralbanken. Meist ist ein solcher Prozess der Anfang einer Zinswende die irgendwann der Hausse am Markt die Luft ausgehen lässt oder auch eine Blase zum Platzen bringen kann; welche das auch immer sein mag.


Auffallend ist jedenfalls wie stark Unternehmen abgestraft werden wenn eine Prognose kassiert wird. Adidas wurde am letzten Donnerstag mit 16% verprügelt weil sie ihre Gewinnprognose gesenkt haben und die mittelfristigen Ziele aufschoben.


Wie man aus dem angelsächsischen Raum hören konnte wurde Adidas bei Goldman Sachs 
von der Conviction Buy List entfernt, andere Banken handelten ähnlich.

Fuchs Petrolub verlor am Freitag Morgen nach einer Gewinnwarnung zu Handelsbeginn über 10%, konnte sich jedoch wieder ins Plus retten. 


Die Liste der Aktien die wahrlos aus dem Portfolio gefeuert werden um das Risiko zu reduzieren lässt sich leicht fortsetzen. Dabei spielen der Nahost-Konflikt und die Ukraine-Krise nur bedingt eine Rolle.


Meist sind es Technologiewerte wie Amazon oder solche bei denen die Messlatten ohnehin sehr hoch lagen. Was auch immer hinter den Angstverkäufen steckt, der Dow Jones fiel letzte Woche unter dem Jahrespunktestand vom 31. Dezember 2013 und hat damit bisher eine Nullrendite für das Jahr 2014 erreicht.

Die Frage ist, wie geht es jetzt weiter? Was denkt ihr...kriegen wir eine positive Rendite zum Jahresende oder fällt der Dow weiter?

Euer FraSee

Dienstag, 24. September 2013

Ein Überblick der Bewertungskennzahlen von neun Kapitalmarkt-Aktien-Sektoren

Ich werde das Gefühl nicht los dass mit jedem Prozentpunkt der Markt teurer wird und damit das Risiko steigt sich in einen überbewerteten Markt einzukaufen. 

Anbei findet ihr deshalb mal eine kleine Liste zur Bewertung des U.S. Aktienmarktes mit KGV, Dividendenrendite und ein paar anderen Kennzahlen.

Die günstigsten Sektoren seien demnach der Finanzsektor mit einem 5er KGV für das nächste Jahr. Konglomerate, Rohstoffwerte und Industrials stehen dabei noch ganz weit oben auf der Liste. 

Das Wachstum wird dort immerhin bei allen im zweistelligen Bereich geschätzt. Stehen wir doch vor dem Beginn eines Booms oder sind die Schätzungen einfach zu euphorisch wie es im Dotcom Boom 2000 war?

Die heißesten Aktien lassen sich demnach im Services Bereich, im Healthcare Sektor sowie bei den Versorgen finden. Letztere haben auch das schwächste Wachstum mit rund 6% erwarteten Gewinnwachstum aber dafür gibt es dort auch die höchsten Dividendenrenditen. 

Welches ist euer Lieblingsbereich in den ihr gerne investiert?

So sind die Kapitalmarkt-Sektoren bewertet...

Sektor
Rendite in %
KGV
Erw. KGV
PEG
KUV
KBV
Gewinn-wachstum Nächsten 5J
Financial
2.23
15.36
4.83
1.41
2.03
1.27
10.86%
Conglomerates
1.52
13.21
9.92
0.67
1.25
2.36
19.85%
Basic Materials
3.07
14.55
13
1.44
0.91
1.64
10.12%
Industrial Goods
1.85
18.49
13.45
1.22
1.23
2.77
15.10%
Consumer Goods
2.35
18.34
14.15
1.36
1.39
3.48
13.46%
Technology
2.13
20.58
14.22
1.55
1.81
2.58
13.25%
Utilities
3.86
7.32
14.96
1.22
1.39
1.52
5.99%
Healthcare
1.83
24.04
15.85
2.51
2.29
3.47
9.59%
Services
1.38
21.36
17.06
1.46
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3 Trusts mit höheren Dividenden: Cross Timbers Royalty, Permian Basin und San Juan Basin Royalty

Drei Aktien Trusts erhöhten gestern die Dividende. Dabei zahlen alle eine monatliche Dividende die im High-Yield Bereich liegt. Hohe Dividenden sind keine Lösung für eine gute Performance. Meistens stimmt etwas nicht so dass der Markt bereits in der Zukunft mit Dividendenkürzungen rechnet.

Wenn ihr weiter unten auf die Details der Aktien mit Dividendenwachstum schaut werdet ihr feststellen dass die Aktien sehr hohe operative Margen haben und schuldenfrei sind. Trusts sind keine Unternehmen sondern so etwas wie Sondervermögen das an der Börse gehandelt wird. Nehmt also diese Kennzahlen nicht so ernst. Auch das Thema Dividenden Wachstum sollte bei Trusts nicht so ernst gesehen werden. Das ist eher ein Eiertanz auf monatlicher Basis.

Dividendenwachstum des Tages:


Unternehmen
Dividenden-Rendite in %
Dividenden-Wachstum
Dividenden-Periode
Cross Timbers Royalty Tr
10.33
8.52%
Monthly
Permian Basin
8.99
18.96%
Monthly
Prudentl Finl Rtl Med Trm
4
10.38%
Monthly
San Juan Basin Royalty Tr
6.97
4.95%
Monthly



Cross Timbers Royalty Trust (US22757R1095) steigerte die Dividende im gestrigen Tagesverlauf um 8,52%. In Zukunft werden $0,25578 je Aktie gezahlt (Vorher: $0,23569).

Die neue Dividendenrendite liegt nach der aktuellen Dividendenerhöhung bei 10,33%. Das Unternehmen wird der Oil & Gas Drilling & Exploration Industrie zugeordnet.

So entwickelte sich der Aktienkurs von Cross Timbers Royalty Tr (US22757R1095 | CRT) über die letzten Jahre:


Langfristiger Aktienkurs Chart von Cross Timbers Royalty Tr (CRT)


Die Cross Timbers Royalty Trust Aktie hat ein Beta Ratio von 0,81. Hier sind ein paar fundamentale Kennzahlen zur Aktie Cross Timbers Royalty Trust (US22757R1095 | CRT):

KGV: 14.14
Erwartetes KGV: N/A
KUV: 13.71
KBV: 14.63
Debt to Equity Ratio: 0.00
Operative Marge: 96.90%

Permian Basin Royalty Trust (US7142361069) steigerte die Dividende im gestrigen Tagesverlauf um 18,96%. In Zukunft werden $0,10627 je Aktie gezahlt (Vorher: $0,08933).

Die neue Dividendenrendite liegt nach der aktuellen Dividendenerhöhung bei 8,99%. Das Unternehmen wird der Independent Oil & Gas Industrie zugeordnet.

So entwickelte sich der Aktienkurs von Permian Basin (US7142361069 | PBT) über die letzten Jahre:


Langfristiger Aktienkurs Chart von Permian Basin (PBT)


Die Permian Basin Royalty Trust Aktie hat ein Beta Ratio von 0,79. Hier sind ein paar fundamentale Kennzahlen zur Aktie Permian Basin Royalty Trust (US7142361069 | PBT):

KGV: 18.66
Erwartetes KGV: N/A
KUV: 18.01
KBV: 709.00
Debt to Equity Ratio: 0.00
Operative Marge: 96.70%

San Juan Basin Royalty Trust (US7982411057) steigerte die Dividende im gestrigen Tagesverlauf um 4,94%. In Zukunft werden $0,09463 je Aktie gezahlt (Vorher: $0,09017).

Die neue Dividendenrendite liegt nach der aktuellen Dividendenerhöhung bei 6,97%. Das Unternehmen wird der Independent Oil & Gas Industrie zugeordnet.

So entwickelte sich der Aktienkurs von San Juan Basin Royalty Tr (US7982411057 | SJT) über die letzten Jahre:


Langfristiger Aktienkurs Chart von San Juan Basin Royalty Tr (SJT)


Die San Juan Basin Royalty Trust Aktie hat ein Beta Ratio von 0,81. Hier sind ein paar fundamentale Kennzahlen zur Aktie San Juan Basin Royalty Trust (US7982411057 | SJT):

KGV: 44.00
Erwartetes KGV: N/A
KUV: 39.94
KBV: 65.12
Debt to Equity Ratio: 0.00
Operative Marge: 91.60%

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