Montag, 16. September 2013

Marc Faber's Sicht über Absicherungsstrategien beim Platzen von Vermögensblasen

The Prospect Group hat im letzten Monat ein Interview mit Marc Faber publiziert in dem er über generelles zum Thema Finanzmarkt spricht. Marc Faber ist der Verfasser des GLOOM BOOM & DOOM Reports und für seine Crash-Prognosen und Gold Vorlieben bekannt. Damit nähert er sich im Kern den Thesen von Jim Rogers an, der neben Gold und Rohstoffen auch auf Real Assets fokussiert ist.

Im Video spricht er über folgende Themen:


Formal Educations

Industrieländer haben einen viel zu hohen Akademiker Anteil. Die meisten von ihnen sind nicht produktiv und wissen auch nicht wie sie ihr edukatives Kapital einsetzten können. Ein Faktor der hohen Arbeitslosigkeit unter Akademikern nach dem Studium.

Deflationäres Blasen Platzen

Asset Klassen entwickeln sich unterschiedlich und bei einem zu starken Anstiegen von Preisen könnte man von Vermögenspreisblasen sprechen wenn sie fundamental nicht mehr zu rechtfertigen sind. Wenn der Markt dies erkennt kommt es zum Platzen der Blase mit verheerenden Vermögensauswirkungen für die Investoren. Ich hatte bereits über die aktuell größten Vermögensblasen am Markt in der Vergangenheit hier berichtet.

Die beste Lösung sich gegen solche platzenden Blasen zu schützen, die andere Märkte mit ins Verderben reißen, ist: Bargeld. Faber stellt aber auch eine Frage in dem Raum: Welche Währung sollte man halten wenn alle im Abwertungswettlauf sind und Banken wie in Zypern nicht sicher sind.


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Alternative Absicherungen können laut Faber Gold oder Häuser sein, aber auch Aktien. Aktien sind riskant da einige Unternehmen nach 20 Jahren gar nicht mehr existieren. Aber das gleiche hätte einem auch mit Häusern nach dem 2. Weltkrieg passieren können, je nach dem auf welcher Seite in Deutschland man sein Haus hatte. Schaut mal rein in das Video und macht euch ein eigenes Bild.





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Kommentare:

  1. Grundsätzlich ist Marc Faber jmd. über dessen Einschätzung man sich Gedanken machen kann. Er hat oft recht. Besonders wenn er asiatische Märkte beurteilt hat man eine gute Expertise, da er schon lange in Asien lebt. Er ist aber auch ein Querdenker, der Vieles gut auf den Punkt bringt und kritischer als andere sieht. "Nein nicht der Wert des Goldes ist gestiegen der Wert der Währungen ist durch die ständig wachsende Geldmenge gefallen."^^ (hat er mal im übertragenen Sinn so gesagt).
    Sein Buch Zukunftsmarkt Asien ist lesenswert insbesondere der Teil der sich mit Inflation beschäftigt.

    Über "Bargeld" in Blasen kann man sich streiten, wenn zufällig das platzen der Blase mit dem Ruin des Staates und der Währung z.B. einer Hyperinflation gekoppelt ist nützt Bargeld wenig.

    Immobilien jedoch sind immobil und können schlecht mal eben veräußert werden. Als vorübergehende Möglichkeit Kapital zu parken sind Immobilien als direkte Kaufobjekte ungeeignet, Ihre eingeschränkte Verfügbarkeit eignet sie mehr für Dauerinvestoren, denen recht sichere 4-6 Prozent reichen, die man über Mieten bekommen kann.

    Gold ist dann schon besser. Gold ist aber leider nicht produktiv, d.h. wenn man einen Crash erwartet kann man davon ausgehen, das der Wert hier im Crash steigt, aber man investiert in etwas unproduktives. Kurzfristig ist Gold zum parken geeignet und als Portfoliobeimischung auch sehr gut.

    Aktien als verbrauchsnahe Substanzwerte helfen der Wirtschaft den Crash besser zu bewältigen, fallen aber auch im Crash. Diese Werte fallen im Wert jedoch nie so tief wie die konjunkturabhängigen Zykliker, so dass man bei Substanzwerten nur mit dem halben Einbruch (gegenüber Zyklikern) i.d.R. rechnen muss, der sich auch schnell wieder erholt. Rechnet man langfristig können die sich akkumulierenden Gewinne der Substanzwerte rechnen selbst wenn man Crashs aussitzt und die Aktien einfach behält, da man die Gewinne erst bei Verkauf versteuern muss, können diese sich besser entwickeln.

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  2. http://www.marcfabernews.com for a daily follow up of Dr Doom Marc Faber

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  3. Apropos zu viele Akademiker in Deutschland: meiner Meinung studieren einfach zu viele Leute das falsche. Leute die MINT-Fächer studiert haben werden gern angeworben. Wer hingegen Geisteswissenschaften oder Lehramt studiert, kann sich dann doch selbst ausrechnen, welche Chancen er/sie auf dem Arbeitsmarkt hat. Natürlich ist nicht jeder dafür geeignet ( MINT- Fächer ) zu studieren.
    Interessanterer Weise kommen Kommentare wie " es muss nicht jeder Akademiker sein" oder "Deutschland braucht mehr Handwerker" oder " es muss ja nicht jeder studieren" hauptsächlich von Akademikern. Deren Kinder werden aber alle aufs Gymnasium geschickt ( auch wenn sie eigentlich strohdumm sind) und studieren dann. Z. B. Kunstgeschichte. Aber dass ist ja nicht so schlimm. Mama und Papa zahlen doch auch ein zweitstudium.
    M

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    1. Vielen Dank für den Kommentar. Das ist vollkommen richtig.

      Aber wenn ich heute die Wahl hätte würde ich wohl eher eine Ausbildung machen als ein Studium zu wählen. Vielleicht ist das Problem auch dass man keine Ausbildung mehr bekommt ohne Abitur?

      Das Überangebot am Arbeitsmarkt hat teilweise die Preise für Akademiker so gedrückt dass man als für sein Studium nur noch ganz wenig Mehr-Entlohnung erhält und man schon froh sein kann wenn man überhaupt etwas Vernünftiges findet; mal abgesehen von der hohen Arbeitsbelastung und Reisebereitschaft die dann auf einem wartet.
      Aber die Hoffnung stirbt ja meist zuletzt. Oftmals geht es ja vielen auch nur um den Status doch etwas Besseres gelernt zu haben.

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