Montag, 19. August 2013

Warum Aktien zu teuer sind - Eine Analyse der Börsen Bewertung

Was habt ihr geraucht damit so eine Bewertung der Aktienmärkte zustande kommt wie sie aktuell in der zweiten Reihe stattfindet. 

Zugegeben, der größte Häuptling der hier die Joints verteilt ist Herr Bernanke von der amerikanischen Notenbank. 

Auch wenn er in der letzten Zeit etwas knäuseliger wird bei der Vergabe seiner Tütchen, so denke ich wird er nicht damit aufhören solange er sein Amt ausübt.

Ich hatte bereits in der Vergangenheit etwas über die Bewertungen der Aktienmärkte publiziert. Dabei stammten viele Grafiken aus dem Bullenlager, also von jenen die Aktien billig reden. Heute werde ich mal etwas aus dem Bärenlager von den Dauerpessimisten veröffentlichen.

Interessante Artikel zum Thema:
Aktien-Markt-Bewertung: Sind Aktien noch billig? 

Weiter unten findet ihr zwei Grafiken die die Bewertung der Märkte von einer anderen Seite widerspiegelt. Der erste Chart zeigt die KGV-Bewertungen des Dow Jones, seiner Sub-Indices sowie deren Dividendenrendite.

Verglichen mit dem Vorjahreswert ist die Bewertung im Dow Jones Index zwar gestiegen, jedoch immer noch moderat, gemessen am KGV von 16,49. Eine Schlussfolgerung die man sehr häufig an den Märkten hört und aus dem Bullenlager stammt.

Schaut man jetzt jedoch auf die Bewertungen der kleineren Aktien, gemessen am Russell 2000, so wird deutlich wie heiß die Märkte gelaufen sind. Dort wurden im vergangenen Jahr Aktien mit einem KGV von 31,4 gehandelt. Heute sind wir bei 47,93.

Mit welchem Gewinnwachstum rechnen die Analysten eigentlich damit sie wieder auf ein Niveau von 19 im nächsten Jahr kommen? Ich glaube sie haben auch etwas zu viel von Bernanke's Tütchen geraucht.

Die zweite Grafik zeigt die indexierte Wertentwicklung des S&P 500, Shiller P/E 15 und des S&P 500 Umsatz 0,8. Die Grafik verdeutlicht dass der S&P 500 etwas aus dem Ruder gelaufen ist seit den 90er Jahren. 

Die Abkopplung startete um das Jahr 1992, der Vorwärmphase der Technologie-Blase. Seither wurden Aktien oberhalb ihrer fundamentalen, langfristigen Bewertungen gehandelt. Erst mit dem Burst der Finanzkrise im Jahr 2008 kamen die Bewertungen wieder zurück auf ihr fundamentales Langfrist-Niveau.

Aktuell gewinnt die Bewertungsdifferenz jedoch wieder an Dynamik. Was habt ihr geraucht damit diese Bewertungen zustande kommen?





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1 Kommentar:

  1. Was habt Ihr geraucht?
    Ich denke die hohen Bewertungen von Aktien sind auf die niedrigen Anleiherenditen zurückzuführen. Und diese wiederum auf die enorm wachsende Geldmenge (M3) durch die Verschuldungsspirale seit Ende des Goldstandards´(1971). Je mehr Giralgeld geschaffen wird, desto größer ist der Nachfrageüberhang nach rentablen Anlagemöglichkeiten. Dadurch steigen die Anleihen/Aktienpreise bzw. sinken die Renditen. Warum gerade die zweite Reihe so hoch bewertet ist, vermag ich nicht zu sagen.
    Grüße
    Gast

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