Mittwoch, 31. Juli 2013

Wachstumsprognosen für Deutschland und die Welt

Die Bewertung an den Aktienmärkten ist nicht mehr günstig für einen Investor mit langfristigen Anlagehorizont. Die expansive Geldpolitik der Notenbanken rechtfertigt jedoch diese hohen Bewertungen denn alternative Anlageklassen wie Bonds werfen einfach viel zu wenig Rendite ab in Relation zur erwarteten Inflation.


Wirkungslose Geldpolitik


Was man jedoch feststellen kann ist dass die Geldpolitik sprichwörtlich wirkungslos geworden ist. Das Wachstum zieht nicht an in dem Maße wie es sein sollte bei den monatlich $85 milliardenschweren Anleihekäufen der Federal Reserve. Durch das zuletzt angekündigte Tapering sollen diese wieder bis zum Ende des nächsten Jahres zurückgefahren werden.


Gemäß der Prognosen der Deutschen Bank wird die USA dieses Jahr nur rund 2% wachsen. Auch die Weltwirtschaft bleibt mit erwarteten 2,9% nicht weit entfernt. Im wesentlichen liegt das schwächere Wachstum an den sich verlangsamenden Emerging Markets. Es waren in der Vergangenheit immer die Wachstumstreiber der Weltwirtschaft. Für Deutschland liegt die Wachstumsprognose bei 0,1%. Im aktuellen Ausblick für Deutschland von DB Research heißt die Kernthese:



"Im ersten Halbjahr hat sich die Weltwirtschaft schwächer als von uns erwartet entwickelt. Hauptgrund war insbesondere in vielen Schwellenländern Asiens und Lateinamerikas eine enttäuschende Exportentwicklung. Trotzdem – man könnte auch sagen, gerade deshalb – beruht die nach wie vor erwartete Erholung der betroffenen Volkswirtschaften im zweiten Halbjahr und in 2014 zu einem erheblichen Teil auf einer Belebung der Exportnachfrage. Die Binnennachfrage dürfte nach einem Anstieg um rund ½% im laufenden Jahr in 2014 um rund 1% zulegen, wozu neben dem privaten Verbrauch auch die Investitionen wieder beitragen werden. Nicht schlecht, aber sicherlich kein Turboeffekt."


Die Wachstumsprognosen für Deutschland und die Welt

Wachstumsprognosen (Klicke zum vergrößern)
Quelle: DB Research


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K+S wird ausverkauft und General Growth Properties erhöht die Dividende

Ihr habt es vielleicht auch bemerkt dass die Kali+Salz Aktie (K+S) gestern einen regelrechten Ausverkauf erlebt hat. Die Aktie aus dem DAX 30 fiel im Verlauf des Börsen Handelstages deutlich um über 20%. Was für ein schöner Tail Risk! Das gibt es wirklich selten.

Es gab keine Unternehmensnachricht. Vielmehr sind Investoren über eine Nachricht aus Russland verunsichert. Dort gab es eine Ankündigung dass Uralkali das Handels-Jointventure Belarus Potash Company verlassen wird. Experten erwarten mehr Wettbewerb der zu sinkenden Kali-Preisen führen könnte, ein Hauptprodukt von K+S.

Einseitige Geschäftsmodelle sind riskant


Es ist immer sehr riskant auf Aktien zu setzten die ein sehr einseitiges Geschäftsmodell haben. Sicherlich hat man im Aufschwung mit solchen Geschäftsmodellen mehr Freude beim Investieren aber die einseitige Abhängigkeit führt letztlich immer zu hohen Risiken. 

Der ehemalige Star aus dem DAX 30, der sich über die letzten 10 Jahre im Peak mehr als versiebzigfacht hatte wird nun abgestraft. Die Dividendenrendite liegt nun bei 6,92% basierend auf den letzten Dividenden von €1,40 die am 15.05.2013 gezahlt wurden. Das KGV beträgt nur noch 6,85 aber wer weiß wo der Gewinn nächstes Jahr stehen wird.




Weg von den billigen Aktien und zurück zum eigentlichen Thema, dem Dividendenwachstum. Gestern gab es wieder fünf Aktien die ihre Dividende erhöhten. Dabei dominieren Finanz Aktien die Liste der gestrigen Dividenden Wachstumswerte.

5 Aktien erhöhen die Dividenden


Die größte Aktie war der Retail REIT mit einer Marktkapitalisierung von rund $20 Milliarden, General Growth Properties. GGP kündigte an seine Dividende um 8,33% zu erhöhen. Aktuell rentiert das Unternehmen bei 2,43%. Für die nächsten fünf Jahre wird ein Gewinnwachstum von 15,43% prognostiziert. Die Schulden sind jedoch immens für den Handels-Immobilienkonzern, so wie es bei vielen REITs der Fall ist. 

Das debt-to-equity ratio liegt bei GGP bei 1,95. Gemessen am EBITDA bräuchte das Unternehmen rund 10 Jahre um die Schulden aus dem operativen Vorsteuergewinn abzuzahlen. Auffallend ist auch dass die Dividenden seit Jahren über dem Gewinn liegen.

In Summe waren es gestern wieder viele kleinere Gesellschaften die ihre Dividenden erhöhten, also solche mit einer Börsenkapitalisierung von weniger als einer Milliarde. Dort ist das Risiko in der Regel auch etwas höher. Kali + Salz ist mit EUR 4 Milliarden schon ein mittelschwerer Brocken doch selbst die reine Unternehmensgröße mindert nicht die Risiken die mit Einzelaktien verbunden sind.


Die Dividendenwachstumswerte des Tages




Unternehmen
Dividenden-Rendite in %
Dividenden-Wachstum
Dividenden-Periode
EV Energy Partners LP
7.18
0.13%
Quarterly
General Growth Prop
2.43
8.33%
Quarterly
MainSource Fincl Group
2.18
33.33%
Quarterly
Resources Connection
2.12
16.67%
Quarterly
Southern Missouri Bancorp
2.42
6.67%
Quarterly



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Dienstag, 30. Juli 2013

Kellogg, Expedia und B&G Foods steigern Dividenden | Dividendenwachstum des Tages

Auch wenn in Deutschland die Dividenden Saison schon fast vorüber ist, so gibt es in Amerika Woche für Woche bis zu hundert Unternehmen und mehr, die eine Dividende zahlen. Der Tag der Dividenden Ankündigung ist dabei immer etwas spannend denn dort erfährt der Aktionär ob er mehr Geld in Form von Dividenden auf sein Konto ausgeschüttet bekommt oder gleichviel wie in den Vorquartalen. 

Wenn man ein schlechtes Unternehmen hat, dann können die Dividenden auch schon mal kleiner ausfallen oder komplett wegbleiben. Mit diesen Fällen möchte ich mich aber nicht auf dieser Seite beschäftigen. Mein Fokus liegt ganz eindeutig auf den guten Aktien, also solche die ihre Dividende erhöhen.

Gestern gab es zwölf Unternehmen die ein Dividendenwachstum angekündigt haben. Fast die Hälfte, fünf von ihnen, kommen aus dem Basic Material oder Rohstoff Sektor. Das ist etwas verwunderlich, da man nach den Preisrückgängen im Hard-Commodity beziehungsweise Edelmetall Bereich und Chinas zunehmende Wachstums Abschwächung eher von stabilen bis geringeren Dividenden ausgeht. Das dachte ich aber auch schon bei Caterpillar. Der Minen Ausrüster und Heavy Construction Equipment Konzern erhöhte seine Dividende am 18. Juli gleich um 15,4%, von 52 US-Cents je Aktie auf 60 US-Cents je Aktie.

Zurück den gestrigen Dividenden Perlen die eine höhere Dividende angekündigt haben. Einer meiner Lieblinge, die Kellogg Company, ist dabei. Der Ceralien und Snack-Konzern erhöhte seine Dividende um 4,55%. Aktuell gibt es eine Dividendenrendite von 2,75%. Das Gewinnwachstum fällt aber eher mau aus, bleibt jedoch mit geschätzten 7,68% für die nächsten fünf Jahre oberhalb der Inflation. Bleibt die Frage ob das Wachstum weiter mit Krediten finanziert wird. Die Übernahme von Procter&Gamble's Snack Sparte Pringels im Juni 2012 war sehr teuer und hat Kellogg's rund $2,7 Milliarden gekostet. Aktuell beläuft sich das Debt-to-Equity Ratio auf 2,72. Das ist schon ein hoher Wert, jedoch verfügt Kellogg's auch über einen hohen Cashflow. Das Verhältnis der Schulden zum EBITDA wird zum Jahresende von Thomson Reuters wieder bei dem 2,62 fachen gesehen.

Kellogg's erhöhte bisher neun Jahre lang ohne Unterbrechung die Dividendenzahlungen. Die aktuelle Steigerung ist jetzt die 10 Dividendenerhöhung infolge. Auch im Endlos-Zertifikat "Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum" sind Kellogg Aktien enthalten. Die Gewichtung beträgt dort 1,43%.

Weitere größere Konzerne mit Dividendenwachstum waren der Reisevermittler Expedia und B&G Foods. Bei Expedia gab es 15,38% Dividendenwachstum bei einer Rendite von 1,3% während BGS mit einer 10,34% höheren Dividende Investoren lockt. Auch der kleine Pharma Lieferant für Tiermedizin, Petmed Express, ist mit 13,33% Dividendenwachstum dabei.


Die Dividendenwachstumswerte des Tages



Unternehmen
Dividenden-Rendite in %
Dividenden-Wachstum
Dividenden-Periode
Access Midstream Partners
4.12
3.74%
Quarterly
B&G Foods
3.67
10.34%
Quarterly
Delek Logistics Partners
4.89
2.60%
Quarterly
Expedia
1.30
15.38%
Quarterly
Holly Energy Partners
4.97
1.57%
Quarterly
Kellogg Co
2.75
4.55%
Quarterly
Mid-Con Engy Ptrs L.P. Un
8.36
1.98%
Quarterly
NGL Energy Partners LP
6.72
3.40%
Quarterly
PetMed Express
4.16
13.33%
Quarterly
SCBT Fincl
1.38
5.56%
Quarterly
Scorpio Tankers
1.38
40.00%
Quarterly
West Bancorp
3.24
10.00%
Quarterly



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Montag, 29. Juli 2013

11 Vermögensblasen die man genauer beobachten sollte | Asset Bubbles

Vermögensblasen hat es immer schon gegeben und nicht immer müssen diese dramatische Auswirkungen haben wenn die Luft aus der Finanz-Blase entweicht oder sie einfach platzt. Die Häuser-Markt-Blase mit Peak 2007 war die letzte größere Vermögensblase die eine große Finanzkrise am Kapitalmarkt ausgelöst hatte. Deren Auswirkungen spüren wir noch heute. Teilweise spricht mal schon von einer Triple-Dip Rezession als Folge der Asset Bubble. Die klassischen Börsenzyklen von Auf- und Abschwüngen scheinen nicht mehr so zu sein wie in der ökonomischen Theorie der Vergangenheit.


Asset Bubbles sind schmerzlich für Investoren 


Vermögensblasen sind gefährlich für Kapitalanleger die auf der Suche nach Rendite sind. Mit Sicherheit wird niemand daran sterben jedoch können die neuen Vermögenspreise nach dem Platzen der Blase für einige Investoren eine schmerzliche Erfahrung sein, besonders wenn das "Luft rauslassen" über Jahre dauert. Darüber hinaus kann es nochmals Jahre dauern bis man seinen Einstandskurs wieder sieht. Manchmal muss man sein Investment aber einfach nur abschreiben weil man Preise gezahlt hat die selbst in 1.000 Jahren niemals mehr gezahlt werden. Ich selber habe diesen Prozess beim Platzen der deutschen Dotcom Blase 2000/2003 selbst miterlebt.


Grund genug einmal einen Blick auf die aktuellen Vermögensblasen zu werfen. MarketWatch, ein Unternehmen des Wallstreet-Journals, hat ein kleines Video über einige der aktuellen Vermögensblasen in Form eines einseitigen Interviews erstellt. Das Video ist etwas knapp gehalten, jedoch fundamental wertvoll. Die fünf wesentlichen Vermögensblasen werden nachfolgend aufgelistet.



5 aktuelle Asset Bubbles im Überblick


- Emerging Markets
- Junk Bonds (High-Yield) und Bonds im Allgemeinen (festverzinsliche Wertpapiere)
- U.S. Häusermarkt (Wieder stärkstes Wachstum seit 25 Jahren in einigen Regionen)
- Tesla Motors / Netflix (High-Fly Momentum Stocks)
- Bitcoins

Es gibt auch eine nette Seite über die großen Bubbles des aktuellen Marktes. Sie wird von dem Wirtschaftsanalysten Jesse Colombo betrieben und ist unter TheBubbleBubble.com auffindbar. 
Jesse geht noch einen Schritt weiter und nennt sechs weitere große Blasen auf die man Acht geben sollte:

- Häuserblase im Nord- und Westeuropa
- Kanada und Australien wg. Rohstoffexporteure
- Rohstoffe
- Student Loan Bubble (Studienkredite in den USA)
- U.S. Healthcare Blase
- Social Media Blase


Das Video zu den größten Vermögensblasen






Bei den Rohstoffen haben wir bereits gesehen dass die Luft etwas raus ist aus dem Ballon. Teilweise gab es drastische Kursrückgänge bei den wichtigen Rohstoff-Notierungen wie Gold, Silber oder den Soft-Commodities und energiehaltigen Rohstoffen.

Es muss nicht immer schlecht oder schlimm sein hohe Preisveränderungen innerhalb einer Volkswirtschaft zu sehen. So etwas hat es immer schon gegeben und die Wirtschaft erholt sich sehr schnell von den kleineren Blasen. Teilweise bekommen die meisten Menschen einen solchen Boom gar nicht akut mit weil sie nicht in den Märkten aktiv agieren.

Wie Vermögensblasen entstehen


Booms sind in ihrer Entstehung immer auch Ausdruck eines Angebotsdefizits oder auch Nachfrageüberhangs. Durch ein mangelndes Angebot oder eine steigende Nachfrage steigen die Preise. In der Konsequenz haben die Unternehmen hohe Gewinnmargen und ein starkes Wachstum aufzuweisen. Das ganze zieht Investoren magisch an. Im Endeffekt kann aus der Profit-Gier der Anleger letztlich eine Blase entstehen. Die Gier führt aber dazu dass genügend billiges Kapital bereitgestellt wird um den Ausbau der Kapazitäten zu finanzieren und den Wohlstand der Nation erweitern. So profitiert der Endverbraucher in dem er am Ende seine billigen Produkte erhält.

Der Investor muss nicht immer verlieren


In diesem Beispiel ist der Investor der Verlierer wenn er zu hohe Preise gezahlt hat und in eine Korrektur negative Renditen erzielt. In jeder freien Ökonomie verändern sich Preise und man muss immer ein Gefühl dafür haben wie man in seiner Nische Geld verdienen möchte. 

Die oben genannten Beispiele sind sehr Allgemein gehalten, jedoch arbeiten viele börsennotierte Gesellschaften direkt oder indirekt in diesen Bereichen. Sie profitieren im Boom und leiden im Burst. Je größer ein Unternehmen dabei diversifiziert ist, desto besser kann es sich im Abschwung von den negativen Auswirkungen auf Konzernebene schützten. Der Nachteil ist jedoch dass es im Boom nicht so stakt profitiert. Es gibt viele Unternehmen die diese Kriterien erfüllen, die meisten von ihnen haben über sehr lange Zeiträume Dividenden gezahlt und diese Dividenden auch stetig erhöht.

Wo seht ihr weitere Vermögensblasen im Markt und wie schützt ihr euch vor drohenden Vermögenspreisrückgängen?

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Sonntag, 28. Juli 2013

Unilever und GlaxoSmithKline erhöhen die Dividende

Ich hatte bereits unter der Woche schon ein paar Dividenden Wachstumswerte des Tages publiziert. Es gibt immer etwas zu berichten wer gerade wann die Dividende erhöht. Der Fokus meiner Arbeit liegt dabei klar auf dem amerikanischen Kapitalmarkt. So sind euch vielleicht auch die zwei Unternehmen des britischen Leitindexes FTSE 100, GlaxsoSmithKline und Unilever, durch die Lappen gegangen. Unilever ist zwar ein niederländisches Unternehmen, jedoch auch in London und New York gelistet.

Beides sind Kapitalmarkt Giganten mit einer Marktkapitalisierung von jeweils über $100 Milliarden. Für ihre Größte und Markenstärke fiel das Dividendenwachstum der Quartalsdividende jedoch sehr schwach aus. Glaxo kündigte nur eine Dividendenerhöhung von 0,5% an, während Unilever auf einer mickrigen 2%igen Erhöhung weiter tänzelt.

Für einen langfristigen Inflationsausgleich ist das jedoch viel zu wenig. Nur mit Dividendenwachstumsraten von über 5% kann man sein passives Dividenden Einkommen, also das Einkommen ohne aktive Arbeit, gegen die Inflation absichern. Das Gute ist jedoch dass sich die Wachstumsraten über die Jahre angleichen: Es gibt immer gute und schlechte Jahre, Jahre mit hohem Wachstum und Jahre wo das Wachstum geringer ausfällt. Wichtig ist dass das Unternehmen im langfristigen Durchschnitt den Gewinn stetig steigert und dieser schneller wächst als die Inflation.

Beide Unternehmen finden sich auch in dem Endlos-Zertifikat "Nachhaltig Globales Dividenden Wachstum". GlaxoSmithKline und Unilever sind jeweils mit rund 1,4% gewichtet in dem Zertifikat.

Auch der Kreditrating Konzern Moody's ist wieder unter den Dividendenwachstumswerten zu finden. Das Unternehmen kündigte an die Dividende um 25% zu erhöhen. Mittlerweile gibt es $1 Dividende je Aktie. Im Jahr 2008 waren es noch 40 Cents.

Auch wenn die kritischen Stimmen zu den drei großen dominierenden Playern im Markt weniger laut werden, so bleibt das Unternehmen jedoch mit Kritik behaftet über "einseitige" Ratings die Märkte zu verändern. Dem Aktienkurs von Moody's hat die Diskussion bisher nicht wirklich geschadet. Seit dem Tief im Jahr 2009, dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008, konnte sich der Aktienkurs verdreifachen und das bei stetigen Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen. Moody's ist jetzt fast wieder auf Vorkrisen-Niveau bei $64.

In welchen Unternehmen der Liste seit ihr investiert und wo seht ihr das größte Potenzial? Lasst es mich wissen und hinterlasst einen Kommentar oder schreibt mir einfach eine Nachricht.


Die 20 größten Dividenden Wachstumswerte der Woche


Unternehmen
Dividenden
Wachstum
Mcap
KGV
KBV
KUV
Rendite
GlaxoSmithKline plc
0.50%
124.48B
20.12
12.53
3.10
4.27%
Unilever plc
2.00%
114.84B
20.08
5.80
1.70
3.45%
Unilever NV
2.00%
113.57B
19.86
5.80
1.68
3.49%
McKesson Corporation
20.00%
28.84B
22.33
4.08
0.24
0.64%
Norfolk Southern Corp.
4.00%
23.25B
13.32
2.30
2.12
2.71%
Hershey Co.
15.50%
21.20B
30.57
19.28
3.15
1.78%
Williams Partners L.P.
1.80%
21.14B
33.08
2.21
2.86
6.45%
Valero Energy Corporation
12.50%
19.82B
6.35
1.08
0.14
2.22%
Energy Transfer Equity, L.P.
1.60%
17.87B
59.66
8.78
0.68
4.04%
Motorola Solutions, Inc.
19.20%
14.89B
17.17
4.81
1.71
1.92%
Moody's Corp.
25.00%
14.37B
20.70
31.40
5.11
1.24%
Hartford Financial Services Group Inc.
50.00%
13.68B
-
0.67
0.49
1.28%
Stanley Black & Decker, Inc.
2.00%
13.07B
32.69
1.98
1.27
2.33%
Principal Financial Group Inc.
13.00%
12.64B
17.13
1.30
1.37
2.14%
Magellan Midstream Partners LP
4.90%
12.63B
27.72
8.35
7.38
3.64%
Republic Services, Inc.
10.60%
12.43B
22.70
1.61
1.53
2.74%
ONEOK Partners, L.P.
0.70%
11.05B
19.64
2.60
1.09
5.69%
ONEOK Inc.
5.60%
10.72B
31.23
5.02
0.84
2.76%
BorgWarner Inc.
108.30%
10.66B
22.57
3.43
1.50
-
MarkWest Energy Partners LP
1.20%
8.72B
52.53
3.05
5.90
4.90%

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